Saarbrücker Informatiker in der Praxis

 

Der Verein der Freunde der Saarbrücker Informatik veranstaltet seit Sommer 2005 die Vortragsreihe „Saarbrücker Informatiker in der Praxis“, die von ehemaligen Saarbrücker Informatikern aus Industrie, Entwicklung, Dienstleistung und Forschung gestaltet wird. In persönlicher und lockerer Atmosphäre berichten Ehemalige über Ihre Arbeit und insbesondere über den Weg dorthin. Hierbei kommen Unternehmensgründer, Entwickler/Techniker, Manager und Forscher zusammen und die Studenten lernen Probleme und Lösungen kennen, die nicht nur aus dem Bereich der Informatik stammen und die nach dem Studium in der Praxis relevant werden.

 

 

 

Intelligente Lösungen für die Medizin: Klinische Dokumentation neu verstanden

Joachim Walter, Nuance

www.nuance.com

Mittwoch, 06.12.2017, 16 c.t.

HS001, Geb E1 3

Die Medizin ist eine Profession der Kommunikation. Der Austausch über die Belange des Patienten findet meist im persönlichen Gespräch statt und muss unweigerlich auch in schriftlicher und digitaler Form festgehalten werden. Das erfordert Technologien, die Sprache erkennen, verstehen und interpretieren können. Im Vortrag werden entsprechende Technologien beschrieben und demonstriert. Es wird zudem gezeigt, wie unstrukturierte Datenmengen durch KI-basierte Verfahren organisiert und sinnvoll weiterverarbeitet werden können.“

Wer sich ein klein wenig vorbereiten möchte, kann sich die folgenden Videos anschauen:
„Better healthcare happens when you amplify human intelligence “ www.youtube.com/watch
„Artificial intelligence meets human compassion” www.youtube.com/watch

 

 

CHRONIK:

 

 

Software-Produktmanagement in der Praxis am Beispiel der SAP

Horst Eissfeller (SAP)

Mi., 15.11.2017

 

Software-Produkte bilden bis heute einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung vieler großer Software-Unternehmen und deren Erfindung, Erstellung und Weiterentwicklung ist einer der Haupt-Tätigkeitsschwerpunkte bei SAP. Sowohl die Erschaffung neuer Produkte unter Einbeziehung modernster Techniken und zunehmend standardisierten Entwicklungsmethoden, deren Stabilisierung und Begleitung beim Markteintritt wie auch deren Ausbau über die Zeit sind wesentliche Bestandteile eines Software-Produktmanagements. Sowohl aus Unternehmenssicht interne wie auch externe Aspekte bilden hierbei wesentliche Einflussfaktoren.

Um Software als Produkt zu entwickeln sind bestimmte Eigenschaften der Lösung essentiell. Eine zentrale Rolle im Software-Produktmanagement spielt die dafür verantwortliche Person - beim  Software-Hersteller SAP der „Product-Owner“. Wesentlichen Aspekte, die heutzutage in der Software-Produktentwicklung zu berücksichtigen sind, werden im Vortrag an Produkt-Beispielen erläutert.

Horst Eissfeller beendete 1988 sein Studium der Informatik an der Universität des Saarlandes und arbeitet seither in verschiedenen Entwicklungs- und Managementrollen bei der Firma SAP an den Standorten in  St. Ingbert und in der Zentrale in Walldorf. Nach vielen Jahren in der Entwicklung und dem Entwicklungsmanagement, arbeitete er mehrere Jahre im Produktmanagement als Verantwortlicher für mehrere industriespezifische Produkte der SAP. Inzwischen wechselte er in den globalen Software Produkt Support und Service, wo er als „Business Solution Architect“ Großkunden unterstützt.

 

 

IT-Sicherheit mitgestalten beim BSI

Mittwoch, 12.07.2017

Dr. Matthias Berg (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI))

 

Weite Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens hängen vom zuverlässigen Funktionieren der Informations- und Kommunikationstechnik sowie dem Vertrauen in deren Sicherheit ab. Als nationale Behörde für Cyber-Sicherheit berät das BSI Staat, Wirtschaft und Gesellschaft und kümmert sich im Dialog mit den Bürgern darum, dass die Menschen in Deutschland der digitalen Welt vertrauen können.

 

Herr Berg studierte Informatik an der Universität des Saarlandes (Bachelor und Master). Im Rahmen seiner Promotion am Lehrstuhl von Prof. Michael Backes beschäftigte er sich mit der formalen Verifikation kryptografischer Sicherheitsbeweise. Seit Mitte 2014 koordiniert er als Referent die Aktivitäten des BSI zur IT-Sicherheitsforschung, ist an der Mitgestaltung von nationalen und europäischen Forschungsprogrammen beteiligt und koordiniert die Zusammenarbeit mit dem Forschungsministerium und der deutschen IT-Sicherheitsforschungslandschaft. Zusätzlich beschäftigt er sich mit der Sicherheitsbewertung von kryptografischen Mechanismen und Protokollen, die zur Verarbeitung von Verschlusssachen verwendet werden sollen."

 

 

User Experience Design

Mi., 10.05.2017

 

Annika Kaltenhauser, M.Sc. (www.ergosign.de)

 

Was sind typische Aufgaben eines User Experience Designers und wie sieht sein Arbeitsalltag aus?

Auf diese Fragen geht die Referentin anhand eines Fallbeispiels aus der Medizintechnik ein: Von der Kontextanalyse bis zum fertig entwickelten Design präsentiert sie typische Artefakte aus dem User Centered Design Prozess. Zudem gibt sie Einblicke in die vielseitigen Herausforderungen im Arbeitsalltag bei Ergosign.

Annika Kaltenhauser studierte zunächst an der Universität Bremen im Fach Digitale Medien mit dem Fokus auf die Bereiche Mensch-Maschine-Interaktion und User-Centered-Design. In ihrem Masterstudium im Fach Medieninformatik an der Universität des Saarlandes vertiefte sie ihre Forschung in diesen Bereichen.

Seit dem Dezember 2015 arbeitet Annika Kaltenhauser bei der Ergosign GmbH in Berlin als User Experience Designerin. Dabei unterstützt sie Medical- und Pharma-Projekte bei der menschzentrierten Optimierung, dem Design und der Implementierung von User Interfaces.

 

 

 

Agile Softwareentwicklung in der Praxis

Do., 27.04.2017

 

Michael Haase

(Project Manager SAP Transportation Management)

 

In großen IT-Konzernen ist der Prozess der Software-Entwicklung oft durch hohe Komplexität bestimmt. Die wichtigsten Faktoren sind hierbei zum Beispiel weltweit verteilte Standorte, große Teams, unterschiedlichste Rollen innerhalb der Teams etc. Um den daraus resultierenden Folgen entgegenzuwirken werden einheitliche Entwicklungsmodelle genutzt. Der größte europäische Softwarehersteller SAP SE hat sich deshalb entschieden, die agile Softwareentwicklung in Form von SCRUM zu nutzen. In diesem Vortrag wird von einem Mitarbeiter der SAP SE dargestellt, wie dort SCRUM umgesetzt wurde, wie sich dies ausgewirkt hat und welche Lehren daraus gezogen werden können. Neben der Definition und Beschreibung von SCRUM wird die Umsetzung dabei mit vielen Beispielen aus der Praxis eines IT-Großkonzerns dargestellt werden. Michael Haase beendete 1999 sein Studium der Informatik an der Universität des Saarlandes. In seiner beruflichen Laufbahn blickt er auf 17 Jahre Berufserfahrung in der Software-Entwicklung bei der SAP SE am Standort St. Ingbert zurück. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt dabei seit mehr als 10 Jahren auf Projektleitung- und Koordination, vor allem im Bereich des Produkts SAP Transportation Management.

State Machine Replication and the Modern Exchange

Benedikt Grundmann, https://www.janestreet.com/

Freitag, 25.11.2016


Electronic exchanges play an important role in the world's financial system, acting as focal points where actors from across the world meet to trade with each other.

But building an exchange is a difficult technical challenge, requiring high transaction rates, low, deterministic response times, and serious
reliability.

We'll look at the question of how to design an exchange through the lens of JX, a system that, while not an exchange, is similar in design to many major US exchanges. JX is designed from the ground up around state machine replication, a classic distributed systems technique. This choice has profound affects on the resulting system, providing a simple framework for building a reliable platform, while at the same time requiring very careful performance engineering to make it work effectively. We'll discuss the pros and cons of the design, and consider the lessons it provides for other transaction processing systems.

Benedikt Grundmann graduated at our Computer Science Department and works now at Jane Street. This is a quantitative trading firm with a unique focus on technology and collaborative problem solving.

www.janestreet.com/<wbr />technology/
blogs.janestreet.com
https://www.janestreet.com/join-jane-street/process/
open positions: https://www.janestreet.com/join-jane-street/open-positions/

 

 

 

Paymit- the Swiss payment revolution

Martin Kaiser (ti&m, Zürich)

Mi, 29. Juni 2016

 

Mobile payment is not yet established in european market. Although Apple and Google have started with their payment systems in USA in 2014 market launch in Switzerland, europes heart of the financial industry, is still pending. Backed by Switzerlands biggest banks and payment terminal providers, Paymit was designed to fill this gap. The development of the customer facing reference mobile apps for Android and iOS was completely developed by ti&m, a swiss IT consulting company.
I will take you on a journey how Paymit was developed. I will point out some opportunities to work in such an interesting field with quickly changing projects, developing not only mobile apps. ti&m provides a wide range of jobs in the fields of backend, frontend, mobile, and security development.

Martin studied computer science (Bachelor and Master) at the Saarland University and finished his studies with Prof. Wilhelm. He started his career as software developer at AbsInt, a company closely related to Prof. Wilhelms research. There he took also responsibilities in supporting customers in using AbsInts complex tools. He left AbsInt and moved to Switzerland joining ti&m, an IT consulting company headquartered at Zurich. While developing mainly user interfaces for mobile apps and web applications he got enthusiastic about UX and did further education in Usability at artop - Institut an der Humboldt Universität zu Berlin. Since 3 years he is working as UX Consultant for ti&m, and takes also responsibilities in managing strategic projects with his customers.

 

 

 

Big Data Analytics bei Audi

Dr. David Spieler (Audi AG, Ingolstadt)

Freitag, 27. Mai 2016

 

Nach dem Studium der Informatik (Bachelor, Master) und der Promotion im Bereich der numerischen Analyse von Markovketten bei Prof. Dr. Verena Wolf an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, arbeitete Dr. David Spieler zunächst als Systementwickler bei der Bosch SoftTec GmbH in Hildesheim in den Bereichen Semantic Data, Sprachdialogsysteme und Architektur hochskalierbarer Backendsysteme. Er wechselte schließlich im Jahr 2015 zur Audi AG in Ingolstadt, um dort als Projektleiter für ein Messdatenmanagementsysteme vor allem aus dem Bereich der Fahrerassistenzsysteme und integralen Sicherheit zu arbeiten. Insbesondere ist er in seiner Funktion auch zuständig für Big Data Analytics Themen im Messdaten- und Dateiverwaltungsbereich.

Lernen Sie in diesem Vortrag die Welt der Messdaten aus der Perspektive der Audi AG kennen und damit auch die Herausforderungen der aktuellen Zeit hinsichtlich effizienter Verwaltung, Auswertung und übergreifender statistischer Analyse großer Datenmengen.

Erfahren Sie außerdem, was die Audi AG als Arbeitgeber zu bieten hat.

Security Testing at Mozilla

Christian Holler

users.own-hero.net/~decoder/
Mozilla
Mittwoch, 29.04.2015

 

Browsers are complex pieces of software and at the same time have to meet highest security standards to ensure the security and privacy of millions of users. In this talk, Senior Security Engineer Christian Holler will give an introduction into his work as part of the platform security team at Mozilla. Christian will introduce basic concepts in fuzz testing as well as tools which greatly improve the success rates of security testing. Furthermore, he will provide insights into methods for managing security testing in a large-scale setup, which are currently being developed at Mozilla.

 

 

 

SAP Software - viele Wege, viele Ziele

Rajiv Lund
ParCon Consulting
Do., 23.01.2014

SAP Software wird in Großunternehmen für die Abwicklung der Geschäftsprozesse eingesetzt. Solche Einführungen sind meistens umfangreich, kostspielig und nicht selten langwierig.
Um den richtigen Platz in dieser Welt zu finden, sollte man wissen, welche Fähigkeiten benötigt werden und welcher Weg wohin führt.

Rajiv Lund hat sowohl bei SAP AG als auch bei einem Partner (ParCon Consulting) in verschiedenen Rollen gearbeitet.

Er beantwortet u.a. folgende Fragen:

-       Welche verschiedene Aufgaben/Rollen gibt es in der SAP Welt?


  • Was sollte eine Person an Skills für diese Rollen mitbringen?
  • Wie ist es bei SAP AG zu arbeiten und wo sind die Unterschiede zu Partnern?
  • Worauf muss ich achten und wie finde ich raus was für mich am besten ist?

 

 

Smarter Decisions mit Business Rules

Lars Klein

Business Rules Architekt, Software nach Maß

Di., 12. Nov. 2013
16 c.t. Geb E1 3, HS 001

 

Dipl.-Inf. Lars Klein berichtet, wie zahlreiche große Unter-nehmen und Konzerne diese Technologie in Kredit-entscheidungen, Krankenkassenabrechnungen, Produkt-konfigurationen, Kampagnenmanagement etc. nutzen.


 

 

Mobilfunkmesstechnik - ein Thema für Informatiker ?!


Anne Stephan
Leiterin SW Entwicklung Mobilfunkmessplatz LTE, Rhode & Schwarz München

 

Di., 25. Juni 2013
16 c.t., Geb. E1 3, Hörsaal 001

 

Nach Abschluss ihres Studiums der Informatik bei Prof. Joop Sibeyn begann Anne Stephan 2001 bei Rohde & Schwarz als Quereinsteiger in einem damals noch von Nachrichtentechnikern dominierten Bereich - der Mobilfunkmesstechnik. Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Entwicklung von Testgeräten zum Test von Smartphones, Tablets, Funkmodulen in Laptops, etc. Die Testgeräte werden vielfältig eingesetzt, schwerpunktmässig in Entwicklung, Produktion und Service von Mobiltelefonen.

Ihren Einstieg in das Berufsleben begann sie als Softwareentwicklerin für Funktionale Software von UMTS Mobilfunkmessgeräten, der zu dieser Zeit im Fokus stehenden Technologie. Nach diversen technischen Projektleitungen leitet sie seit einigen Jahren ein Entwicklungslabor, das an der Entwicklung des weltweit sehr erfolgreichen LTE/ LTE Advanced Mobilfunktesters arbeitet.
Im Laufe der letzten 10 Jahre ist der vormals von Nachrichtentechnikern dominierte Bereich nun ein bunter Mix aus Informatikern, Elektrotechnikern, Physikern und Designern geworden.

In ihrem Vortrag wird Anne Stephan einen kurzen Überblick über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten im Bereich Mobilfunkmesstechnik geben, die sich bei Rohde & Schwarz bieten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf ihren persönlichen Erfahrungen und den Herausforderungen als Quereinsteigerin.
Zur Veranschaulichung der Thematik bringt sie außerdem einen Mobilfunktester zum "Anfassen und Ausprobieren" mit.

 

Innovative ICT-Lösungen bei TÜV SÜD AG

 

Dr. Klaus Estenfeld
Senior Innovation Manager ICT, TÜV SÜD AG
(Do., 23. 05. 2013, 16 c.t., Geb. E1 3, HS 001)

“Mehr Sicherheit, mehr Wert“ – an diesem Unternehmens-Slogan richten sich  alle Aktivitäten des TÜV SÜD aus.
Schon bei der Gründung des Dampfkesselrevisions¬vereins vor fast 150 Jahren stand das Ziel in Vordergrund, Menschen, Umwelt und Sachgüter vor den nachteiligen Auswirkungen einer neuen und weithin unbekannten Technologie zu schützen. Dieses Ziel ist bis heute die Geschäftsgrundlage von TÜV SÜD und wird es auch in Zukunft sein. TÜV SÜD – als unabhängige, neutrale Instanz – ist heute weltweit an fast 800 Standorten mit Prüfungen, Inspektionen, Zertifizierungen und Trainingslösungen  in den drei Geschäftssegmenten Industrie, Mobilität und Zertifizierung aktiv.
Um für zukünftige, durch Technologiewandel bedingte Herausforderungen gerüstet zu sein, werden derzeit neue Geschäftsmöglichkeiten im Bereich ICT (Information and Communication Technology) untersucht. Im Rahmen eines “Future Business“ Projektes werden diese Opportunitäten von den ersten Ideen zur Marktreife entwickelt.
Im Vortrag wird ein Bogen gespannt von den Anfängen von TÜV SÜD bis hin zu diesen, für Informatiker sehr attraktiven Betätigungsmöglichkeiten -  jetzt und in der Zukunft.

 

Di., 7.05.2013

Jens Michels (Every Angel www.everyangle.com/de/)


"Von der Prozessanalyse zur Prozessoptimierung"

Für viele Unternehmen hat sich heutzutage die Lieferkette zu einem komplexen Netzwerk entwickelt, über das jährlich Millionen von Aufträgen, Lieferungen, Rechnungen etc. abgewickelt wird. Dieses Netzwerk ist nur bis zu einem gewissen Teil planbar und unvorhergesehene Ereignisse erfordern immer wieder ein flexibles Eingreifen auf operationaler Ebene. Um hier die richtigen Geschäftsentscheidungen treffen zu können müssen kritische Ereignisse erst einmal aus der enormen Datenmenge herausgefiltert und deren Ursache aufgezeigt werden, bevor entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können. Wie dies mit einem Hochgeschwindigkeits-Analysewerkzeug wie Every Angle funktioniert, wird in einer Live Demo präsentiert.

 

Jens Michels, geboren 1966, beendete 1994 sein Studium an der Universität des Saarlandes. In seiner beruflichen Laufbahn blickt er auf 13 Jahre Berufserfahrung in den verschiedensten Management Positionen innerhalb SAP zurück, darunter die Leitung des Solution Managment SAP Beverage und die Leitung des Solution Management SAP Apparel and Footwear Solution. Seit Ende 2011 ist Herr Michels als Leiter Vertrieb und Marketing am Aufbau der DACH Niederlassung von Every Angle beteiligt.

 

 

Peter Grendel (abat+ GmbH St. Ingbert)

20.11.2013

 

 

Vom Studium und der Realität – 20 Jahre Berufserfahrung - von Null auf Hundert in 4,5 Sekunden"

Im Werdegang von Peter Grendel finden sich ganz unterschiedliche Positionen in verschiedenen internationalen Software Firmen, die natürlich auch die eine oder andere Anekdote liefern. Am Anfang der beruflichen Laufbahn stand eine Assistentenstelle bei Bauknecht Hausgeräte an, um dann danach in die IT Welt einzusteigen. Die erste Station war die Firma SAS Institute in Heidelberg, die besonders durch seine Analytik, Statistik und Business Intelligence Anwendungen bekannt geworden ist. Als nächste Station folgte die Oracle Corp. in Frankfurt und London im leitenden Bereich Business Intelligence Projekte bei deutschen Großkunden.

1998 kam der Einstieg in die SAP AG in Walldorf, als verantwortlicher Produktmanager für den Produktbereich Business Intelligence. Er war für die Markteinführung von SAP Business Intelligence verantwortlich und hat auch hier seine ganz eigene Note gesetzt. Seine Liebe zum Automobil konnte man damals schon erahnen und letztendlich hatte er seinen Traumjob gefunden: die Gesamtverantwortung bei der SAP AG für die DaimlerChrysler AG weltweit. In seiner Verantwortung liefen automobile Großprojekte wie Automotive SECAM, NACOS, Automotive Supply oder auch die Deeskalation von TollCollect.

Nach einigen sehr erfolgreichen Jahren als Global Account Director bei SAP hat er sich 2009 trotz der schwierigen weltwirtschaftlichen Lage entschlossen, sein eigenes Unternehmen zu gründen und zwar hier im Saarland. Natürlich dreht sich auch hier alles um Autos, IT und Software.

Die abat+ GmbH mit Sitz in Sankt Ingbert bietet mit dem Produkt PLUS das bisher einzige Standard-MES-Produkt (Manufacturing-Execution-System) für den kompletten Prozessbereich in der Automobilproduktion an. Mit der Software lassen sich die Prozesse in der Fertigung sowie bei den Zulieferern steuern. Die rund 80 Mitarbeiter verfügen über umfangreiche Erfahrungen in Application Management und Maintenance sowie im Outsourcing von Hochverfügbarkeitslösungen. Die Daimler AG, die SAP AG sowie Hewlett Packard sind strategische Partner des IT-Dienstleisters. Die abat-Gruppe, die laut Rankings der Magazine Automobilwoche und Automotive IT zu den Top 25 IT-Dienstleistern in der Automobilbranche gehört, wurde bei TOP JOB zu den besten Arbeitgebern Deutschlands gewählt

 

 

 

 

Di. 26.6.2012

Dr. Sven Johr (TWT GmbH)
Funktionale Sicherheit - Ein Thema fuer Informatiker?

 

 

 

In vielen Anwendungsbereichen werden heutzutage unterschiedlichste Funktionalitaeten durch elektrisch/elektronische Systeme (E/E-Systeme) umgesetzt. Dies koennen beispielsweise Funktionen im Automotiveumfeld, der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik oder auch der Comsumer Electronics sein. Gerade in sicherheitsrelevanten Anwendungen, wie beispielsweise bei Fahrerassistenzsystemen im Automotivebereich, muss sichergestellt werden, dass ein Fehlverhalten von E/E-Funktionen zu keinen lebensbedrohlichen Folgen fuehrt. In diesem Vortrag werden Sie einen Einblick in das Gebiet der funktionalen Sicherheit und deren Herausforderungen erlangen. Sie werden sehen, wie sich die TWT GmbH Science & Innovation diesen Herausforderungen annimmt und welche Gestaltungsmoeglichkeiten sich hier bieten.

Chronik:

 

Di., 11.05.2012
 
Stefan Georg, Josef Stein (CosmosDirekt)

Der neue Personalausweis in der Praxis

 

 

Im Internetauftritt von CosmosDirekt können sich seit dem 01.11.2010 unsere Kunden mit Hilfe des neuen Personalausweises (nPa) rechtsverbindlich, sicher und bequem authentifizieren.

Im ersten Teil des Vortrags wird über das Projekt „Einführung neuer Personalausweis“ berichtet. Folgende Themen werden angesprochen: Projektvorgehen & Verlauf, wichtigste Beteiligte, Interessante Highlights.

Ausgehend von diesem konkreten Anwendungsfall werden im zweiten Teil des Vortrags die Systemarchitektur des Internetauftritts von CosmosDirekt und die Rolle des IT-Architekten erläutert.

Die Referenten freuen sich auf eine rege Diskussion im Anschluss an den Vortrag.

 

 

 

 

Fr, 10. Juni 2011
 
Dr. Lennart Meier, Boston Consulting Group


 

Dr. Lennart Meier hat von 1996 bis 2000 Informatik an der Universität des Saarlandes studiert. Nach seiner Promotion an der ETH Zürich wechselte er zur Boston Consulting Group und ist dort inzwischen als Senior Managing Consultant tätig.

 

Nutzen Sie auch die Gelegenheit und erfahren Sie aus erster Hand, welche spannenden Aufgaben einen Informatiker bei einer Unternehmensberatung erwarten.

 

 

 

Mi, 11. Mai 2011

Norbert Gross, Abteilungsleiter Custom Development, SAP (Standort St. Ingbert)

 

 

 

"SAP (am Standort St.Ingbert) - Einblick in die Praxis"

 

Unter dem Titel "SAP (am Standort St.Ingbert) - Einblick in die Praxis" wird Herrr Gross zum einen kurz die SAP insgesamt als auch den Standort in St.Ingbert vorstellen, Einblicke in die konkreten Aufgabenstellungen innerhalb Custom Development geben und aufzeigen, welche Optionen für einen Werdegang bei der SAP bestehen. Herr Gross möchte insbesondere in der Veranstaltung auf die Fragen der Zuhörer eingegehen und weniger eine Slide-Show veranstalten!

 

Norbert Gross hat das Informatikstudium bei Prof. Wilhelm 1985 abgeschlossen und danach als Softwareentwickler bei DACOS seinen beruflichen Werdegang gestartet. Nach verschiedenen Projekteinsätzen als SW-Entwickler im Handelsumfeld sowie einigen Jahren als Produktmanager für ein IT-gesteuertes Warenwirtschaftssystem erfolgte im Jahre 1994 der sukzessive Übergang zur SAP. Nach verschiedenen Aufgabenstellungen in der SAP Produktentwicklung ist er seit ca. 10 Jahren als Abteilungsleiter für den Bereich Custom Development am Standort St.Ingbert zuständig.

 

Mi, 09. September 2010 16.15, HS 1 Geb. E1 3

 

Prof. Dr. Thomas Zimmermann, Microsoft Research

 

 

Empirical Software Engineering and Measurement at Microsoft

(Vortragssprache Deutsch)

Software engineering is an data rich activity: changes to source code are recorded in version archives, bugs are reported to issue tracking systems, and communications are archived in e-mails and newsgroups. The Empirical Software Engineering and Measurement (ESM) group at Microsoft Research analyzes such data to better understand various software development issues from an empirical perspective. In this talk, I will highlight our research themes and activities using examples from our research on socio technical congruence, bug reporting and triaging, and data-driven software engineering. I will highlight our unique ability to leverage industrial data and developers and the ability to make near term impact on Microsoft via the results of our studies. The work presented in this talk has been done by Chris Bird, Brendan Murphy, Nachi Nagappan, myself, and many others who have visited our group over the past years.

 

Thomas Zimmermann received the Diploma degree in computer science from the University of Passau, and the PhD degree from Saarland University, Germany. He is a researcher in the Software Reliability Research Group at Microsoft Research, and an adjunct assistant professor in the Department of Computer Science at the University of Calgary. His research interests include empirical software engineering, mining software repositories, software reliability, and development tools.

 

Mi, 12. Mai 2010

Dr. Andreas Keller, Director Biomarker Discovery, febit biomed gmbh

"Bioinformatics in Healthcare"

 

(Massive parallel targeting of diseases with novel biomarker strategies)

 

Andreas Keller hat nach dem Studium der Bioinformatik hier promoviert und ist inzwischen „Director Biomarker Discovery“ bei der febit biomed gmbh.

 

Im Mittelpunkt des Vortrages stehen neben persönlichen Anmerkungen zu seinem Werdegang ganz spezielle Anwendungen der Bioinformatik in der betrieblichen Praxis mit dem Ziel der genauen Krankheitserkennung.

 

 

 

Mi, 2. Dezember 2009

Dipl.-Inform. Werner Schmidt, stellv. Geschäftsführer Harvey Nash Deutschland

"The war for Talent" ist Realität - wie kann ich dabei gewinnen?"

 

 

Werner Schmidt studierte von 1971 bis zum Diplom im Februar 1976 Informatik und Mathematik in Saarbrücken. Danach folgte eine große Bandbreite an Positionen: Softwareentwickler am Institut für Datenfernverarbeitung der GMD in Darmstadt; Berater und später Fachbereichsleiter bei der SCS Unternehmensberatung in Hamburg und Frankfurt; Account Manager bei James Martin Associates; Vertriebsdirektor, später Marketingdirektor bei Texas Instuments, zuletzt Marketingdirektor weltweit für den Softwarebereich in Dallas/Texas; Geschäftsführer eines niederländischen Systemintegrators. Seit nunmehr 12 Jahren ist Herr Schmidt in der Personalberatung tätig mit einem starken Fokus auf Fach- und Führungspositionen in den Technologiebranchen, insbesondere IT.

 

Neben verschiedenen interessanten Aspekten seiner beruflichen Tätigkeiten wird Herr Schmidt dann insbesondere die derzeitige Situation im Personalmarkt für Informatiker beleuchten und dabei aufzeigen, was derzeit vor allem nachgefragt wird. Er wird auch darauf eingehen, wo derzeit die Chancen und Risken liegen und wie man sich in der derzeitigen Situation verhalten soll – als Hochschulabsolvent oder als Informatiker mit Berufserfahrung. Gerne wird Herr Schmidt aber auch auf konkrete Fragen eingehen.

 

Mi, 27.05.2009

Dr. Christian Gerber CAS Kaiserslautern

"Erfahrungen im internationalen IT-Consulting"

 

 

Christian Gerber promovierte bei Prof. Jörg Siekmann am DFKI im Bereich Multiagentensysteme, sowie an der Rutgers University, NJ, USA. Im Anschluss an die Promotion arbeitete er über 5 Jahre als IT-Consultant bei IBM im Bereich e-business. Seit 2005 ist bei der CAS AG, einem weltweit führenden Anbieter von CRM-Software aus Kaiserslautern als Führungskraft tätig, zunächst verantwortlich für den Bereich Business Consulting, danach für die globale Optimierung und Harmonisierung der unternehmensinternen Prozesse und Tools.

 

Abstract: In meiner Präsentation möchte ich einen Einblick in das tägliche Leben eines IT-Beraters geben. Dabei stelle ich meine persönlichen Erfahrungen den klassischen Vorstellungen über diese Branche gegenüber. Weiterhin vergleiche ich die Arbeitsweisen eines der weltweit größten Systemintegratoren mit denen eines kleineren, spezialisierten international agierenden Unternehmens.

 

Christian Gerber

 

 

 

Fr, 21.11.2008

Dr. Stefan Burkhardt (Google)

"Von der Uni in die Wirtschaft - Erfahrungen bei Google"

 

 

Der Referent: Nach seiner Promotion bei Kurt Mehlhorn am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken im Bereich der theoretischen Informatik, vertiefte Stefan Burkhardt seinen wissenschaftlichen Hintergrund noch weiter als Postdoc am MPI und als Gastwissenschaftler an der University of Helsinki. Seit August 2004 ist er bei Google.

 

Abstract: "Nach Diplom und Promotion in Saarbruecken Wechsel zu Google in Mountain View und spaeter Zuerich. Ich werde versuchen einen Eindruck des Arbeitsstils zu vermitteln und einige Probleme an denen Google in Europa arbeitet vorstellen. Dabei werde ich auch darauf eingehen welches Wissen aus der Unizeit sich als besonders nuetzlich fuer meinen neuen Job erwiesen hat."

 

 

 

Do, 24.04.2008, 16.15 Uhr, HS 001

Dorothea Westhofen-Kunz (Namibia Polytechnic):

"Saarbrücker Informatiker(innen) - Überall und für alles einsetzbar!

(Als Informatik-Dozentin in Namibia)"

 

 

Frau Dorothea Westhofen-Kunz wird in Ihrem Vortrag über Belastbarkeit, Kreativität und Vielseitigkeit als herausragende Eigenschaften der Saarbrücker Informatiker sprechen. Ihre Erfahrung beruht auf dem breit gefächerten Aufgabenspektrum eines Informatikers im internationalen Umfeld.

Nach Ihrem Studium der Informatik in Saarbrücken arbeitete Frau Westhofen-Kunz 5 Jahre lang als SAP Training Berater bei der ehemaligen SAP Retail Solutions. Im Jahr 2000 entschied sie sich als CIM-integrierte Expertin an das Polytechikum in Namibia zu wechseln. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren fünf Kindern seit dieser Zeit in Windhoek.

 

Mi, 16.01.2008, 16.00 Uhr, HS 001

Tobias Maurer (Core Media AG): "Arbeiten in den USA "

 

 

Herr Mauer gibt einen Einblick in das "Arbeiten in den USA " und skizziert auch seinen Werdegang, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen in seinem Arbeitsumfeld und der Praxisrelevanz seines Studiums.

 

Am Do, 03.05.2007 referierte Dr. Daniel Kästner ( AbsInt Angewandte Informatik GmbH ) über das Thema:

 

Vom Forschungsergebnis zum marktfähigen Produkt - Unternehmensgründung? Warum nicht!!

 

Daniel Kästner hat in Saarbrücken Informatik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften studiert und bei Prof. Wilhelm promoviert (Diplom 1997, Promotion 2000). Für seine Diplomarbeit wurde ihm der VDI-Preis Saar 1998 verliehen, seine Dissertation wurde mit dem SaarLB Wissenschaftspreis 2002 ausgezeichnet. Im Jahr 1998 gründete er zusammen mit Prof. Wilhelm, Christian Ferdinand, Marc Langenbach, Florian Martin, und Stephan Thesing das Spin-Off Unternehmen AbsInt Angewandte Informatik GmbH. AbsInt ist im Science Park 1 angesiedelt und erstellt Entwicklungswerkzeuge für eingebettete Systeme sowie Software zur Validierung und Verifizierung sicherheitskritischer Programme. Ein Beispiel hierfür ist der Laufzeitanalysator aiT, der unter anderem zur Validierung des Flugsteuerungscomputers im neuen Airbus A380 eingesetzt wird.

 

In seinem Vortrag geht Herr Kästner auf die guten Startbedingungen ein, die die hervorragende Informatik-Ausbildung und die vielfältige Unterstützung von Firmengründungen im Saarland geschaffen haben. Er schildert den Weg von Forschungsergebnissen mit den zugrundeliegenden Informatik-Konzepten bis hin zu marktfähigen Produkten. Er gibt Einblicke in den Arbeitsalltag bei AbsInt und gibt Tips für Studium und Berufseinstieg.

 

 

 

 

Fr. 26. Januar 2007, Dr. Klaus Estenfeld, Siemens Networks GmbH&Co. KG

 

 

Informatik als Basis und Wegbegleiter in der Informations- und Kommunikationsindustrie

 

Mit fortschreitender Durchdringung der Informations- und Kommunikationstechnologie in alle Bereiche des täglichen Lebens haben sich über die letzten Jahrzehnte die beruflichen Möglichkeiten und Chancen für Informatiker in der Industrie stetig erweitert.

 

Der Vortrag vor rd. 50 Zuhörern beschäftigte sich zum einen mit der Frage “welche Möglichkeiten bieten sich einem Informatiker in der industriellen Praxis?“. Hierzu stellte Dr. Estenfeld die sich ihm innerhalb mehr als dreißig Jahren gebotenen vielfältigen Chancen und Herausforderungen im industriellen Umfeld der Informations- und Kommunikationstechnologie dar Die unterschiedlichen Anforderungen an eine Fachlaufbahn und an Management-Aufgaben wurden ebenso diskutiert wie die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in der Großindustrie und im Start-up Umfeld.

 

Zum anderen wurden einige durch Ergebnisse aus der Informatik ermöglichte Innovationen im Bereich der Kommunikationsindustrie und deren Tragweite präsentiert. Es wurden neue Geschäftsmöglichkeiten im Kommunikationsumfeld andiskutiert und deren Verbindungen zu den zugrunde liegenden Informatik-Konzepten aufgezeigt.

 

Der Vortrag endete mit einem Ausblick in die künftige Weiterentwicklung der Kommunikationstechnologie und deren Anwendungen und Auswirkungen. Das rege Interesse der zahlreichen Zuhörer zeigt sich auch in der abschließenden Diskussion von über einer halben Stunde.

 

 

 

Fr., 09. Juni 2006, Prof. Dr. Cosima Schmauch Hochschule Karlsruhe Fakultät für Wirtschaftsinformatik

 

Prof. Dr. Cosima Schmauch, Absolventin der Saarbrücker Informatik (Diplom 1978, Promotion 1982) ist seit September 1991 Professorin an der Fakultät für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Karslruhe. Sie vertritt hier das Lehrgebiet Wissensbasierte Systeme.

Cosima Schmauch berichtet über Ihren Werdegang und welche Chancen sich bieten, im Hochschulbereich als Informatikerin beruflich weiter zu kommen.

Darüber hinaus hat Cosima Schmauch intensiv mit Existenzgründungen und deren grundsätzlichen Hürden und Schwierigkeiten beschäftigt. Sie kann wertvolle Tipps geben, wie die typischen Fallstricke vermieden werden. Beispielsweise hat sie an einem einem Online-Kurs für Existenzgründerinnen mitgewirkt.

Der Vortrag von Cosima Schmauch ist fraglos für zwei Gruppen von Hörern interessant: für diejenigen, die einen Einblick haben möchten in den Karriereweg an einer Hochschule und für potentielle Existenzgründer.

 

 

Fr., 05. Mai 2006, Dr. Silvlia M. Müller, STSM Microprocessor

Development, IBM Böeblingen

 

Do., 08. Dezember 2005, Dr. Hans Georg Osthof, Verlagsleiter Electronic

Publishing, Rudolf Haufe Verlag

 

Dr. Hans Georg Osthof hat in Saarbrücken Informatik studiert und promoviert. Nach verschiedenen Stationen innerhalb der Saarbrücker Zeitung – Entwicklung für die EU, Coaching einer SW-Firma in Luxemburg, Leitung der Datentechnik – wechselte er nach einem Zwischenstation in Norddeutschlang zur Haufe Mediengruppe, wo er die Abteilung Electronic Publishing aufgebaut hat und Mitglied des Lenkungskreises der Mediengruppe ist. Herr Osthof berichtete über seine Erfahrungen beim Einstieg in die Berufspraxis und was er sich von Hochschulabsolventen wünscht.

 

 

26. Oktober 2005, Axel Kresse, Microsoft Deutschland GmbH, München

 

Axel Kresse hat in Saarbrücken Informatik studiert und ist unmittelbar nach dem Studium zu Microsoft nach Redmond gewechselt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland hat er zahlreiche Positionen in Vertrieb, Beratung und Projektmanagement bei DIaLOGIKa, Andersen, Cap Gemini und wieder Microsoft bekleidet. Herr Kresse berichtete hautnah über fachliche und persönliche Herausforderungen.

 

 

 

 

14. Juli 2005: Dr. Ferri Abolhassan, SAP AG, EMEA News

 

In der ersten Veranstaltung der Reihe „Saarbrücker Informatiker in der Praxis“ konnten die Freunde der Saarbrücker Informatik einen hochkarätigen Vortragenden begrüßen:

 

Ferri Abolhassan hat in Saarbrücken bei Wolfgang Paul in sehr kurzer Zeit sein Informatik Studium abgeschlossen und promoviert. Zur Verdeutlichung seiner bisherigen Entwicklung stellte Ferri Abolhassan seine beruflichen Stationen anhand des Customer Lifecycles dar, also der für die Kundengewinnung und -befriedigung bedeutsamen Aktivitäten. Ferri Abolhassans Aktivitäten in Verkauf, Marketing, Implementierung und Entwicklung wurden anhand seiner verschiedenen Positionen bei der Siemens AG, bei SAP Retail (Dacos), bei der IDS Scheer AG und schließlich wieder bei der SAP AG deutlich.

 

 

Er konnte dem Auditorium vermitteln, wie spannend und interessant jede dieser Tätigkeiten ist und wie hervorragend die Saarbrücker Informatik-Ausbildung ihn zur Bewältigung dieser vielschichtigen Aufgaben befähigt hat.

 

Für seine authentischen Schilderungen bekam Ferri Abolhassan viel Applaus von den anwesenden Studenten, die durch diese Veranstaltung nicht nur einen Blick in die berufliche Realität nach dem Studium bekamen, sondern auch einen interessanten Redner erleben durften.

 

Beim informellen Beisammensein nach dem Vortrag war dann noch eine andere Seite von Ferri Abolhassan das Thema: Ferri Abolhassan ist Extrem-Sportler (Iron-Man auf Hawaii; ehemaliger Saarländischer Meister im Marathon). Die anwesenden Günter-Hotz-Preisträger wie auch Doktor-Vater Wolfgang Paul und Doktor-Großvater Günter Hotz freuten sich über die Möglichkeit mit Ferri Abolhassan auch über persönliche Erfahrungen zu sprechen.

 

 

 

Freunde der Saarbrücker Informatik